Geräte Management System

Zentrale Verwaltung verteilter Systeme für Windows®

Kurzbeschreibung                               

 

Das GMS ist eine Software zur Verwaltung technischer Wirtschaftsgüter (Inventargegenstände wie Geräte, Maschinen, Anlagen aller Art) mit deren differenzierten technischen Daten und betriebwirtschaftlichen Eigenschaften. In Computernetzwerken stellt das GMS eine automatische Inventarisierung für Windows®-Server, Windows®-Clients und SNMP-fähige Netzwerkkomponenten zur Verfügung. Die gewonnenen Informationen werden regelmäßig aktualisiert. (Ein Microsoft Systems Management Server, EVEREST oder SNMP können zur Gewinnung von Informationen ebenfalls eingebunden werden. Für die automatische Inventarisierung ist dies jedoch nicht erforderlich.) Die komfortablen Inventarisierungsmöglichkeiten werden auch durch eine Schnittstelle zu BarCode-Systemen abgerundet.

 

Inventarveränderungen werden vom Einkauf über die Lagerverwaltung bis hin zur Entsorgung automatisch lückenlos historisiert und sind damit zu jedem Zeitpunkt exakt nachvollziehbar. Darüber hinaus führt das GMS auf Wunsch ein präzises Softwarelizenzmanagement durch verschafft Ihnen einen schnellen Überblick über Ihre Lizenz-Situation.

 

Gleichzeitig ist das GMS ein Instrument zur Verwaltung von Störungen und zur Steuerung von Entstörungsprozessen an technischen Wirtschaftsgütern mit leistungsfähigem Eskalations- und SLA-Management und automatischen Benachrichtigungsfunktionen. Bei komplexen Störungssituationen ist die selbst lernende Wissensdatenbank ein wichtiges Hilfsmittel. Die Informationen und Kosten des innerbetrieblichen und auch externen Störungsmanagements werden vom GMS differenziert verwaltet und anschaulich dargestellt. Mit der integrierten Vertragsverwaltung können Verträge mit deren Kostenparametern einbezogen werden. Über das GMS Web Interface (Add-On Modul) kann jeder Netzwerkbenutzer über seinen Web-Browser selbstständig Störungen an das GMS melden und den aktuellen Status von Störungen abrufen. Eine Auftragsverwaltung für unternehmensinterne Arbeitsaufträge ist mit angegliedert und in das GMS Web Interface integriert.

 

Das GMS überwacht auf IP-Basis (Monitoring) die Verfügbarkeit beliebiger Netzwerkkomponenten (wie Server, Router, Switches, Hubs etc.) und sendet per e-Mail Benachrichtigungen über eingetretene Fehlersituationen und auch deren Behebung. Bei Clients und Servern, die auf Microsoft® Windows® basieren können zusätzlich Systemdienste und Gerätetreiber überwacht werden.

 

Im Sinne einer durchgängigen Datenbasis verwaltet das GMS gleichzeitig den Personalstamm, das Kostenstellenverzeichnis, die Funktionstypen, Stellen sowie die Geschäftsstellen eines Unternehmens. Diese Daten werden mit Informationen über die Standorte (Raumbezeichnungen) und Besitzer (Benutzer) der Inventargegenstände kombiniert.

 

Darüber hinaus verfügt das GMS über umfangreiche Funktionen für ein belegloses Berechtigungs-Management auf Basis eines Funktions- oder Stellen-bezogenem Rollen & Rechtekonzepts. Hiermit lassen sich die aktuellen Anforderungen der MaRisk zur beleglosen Rezertifzierung von IT-Berechtigungen sowie eine nach BSI bzw. SITB konforme Schutzbedarfsermittlung abbilden.

 

Damit das GMS den Ansprüchen der IT-Revision gerecht wird, können die Funktions- sowie Stellenbeschreibungen eines Unternehmens verwaltet werden, wobei eine lückenlose Historisierung erfolgt. Für jeden Mitarbeiter wird damit nachvollziehbar dokumentiert, zu welchem Zeitpunkt er welche Rechte besessen hat und wer ihm diese erteilte.

 

Eine umfassendere Funktionsbeschreibung finden Sie über diesen Link

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Benutzeroberfläche

 

Systemkomponenten

 

Gerätestörung

Zielgruppe                               

 

Die Erfahrungen zeigen, dass sowohl Standard-Softwareprodukte als auch Eigenentwicklungen eingesetzt werden, um den Bestand an technischen Wirtschaftsgütern mit den dazu gehörenden Daten und Informationen innerhalb eines Unternehmens zu verwalten. Die gewonnen Daten werden regelmäßig zu unterschiedlichem Zweck und auf unterschiedliche Weise abgefragt, katalogisiert oder ausgewertet, wobei eine hohe  Genauigkeit und Transparenz gefordert ist.

 

Maßgeblich hierfür ist, dass alle verwendeten Softwareanwendungen über anwendungsübergreifende Schnittstellen verfügen, die regelmäßige Datenabgleiche und Auswertungen ermöglichen. Dies ist aber häufig nicht gegeben. Wenn Umfang, Komplexität und Verwaltungsaufwand der Datenbestände eine kritische Obergrenze erreichen, d.h. die Verwaltung nicht mehr von einem oder wenigen Mitarbeitern mit vertretbarem Zeitaufwand bewältigt werden kann, ist der Einsatz einer integrierten Softwarelösung wie dem GMS zu empfehlen. Damit kann auch weiterhin ein kosten- u. Zeit effizienter Umgang mit diesen Unternehmensdaten gewährleistet werden.

 

Im Zuge der Einführung des GMS kann einerseits eine Neuinventarisierung der technischen Wirtschaftsgüter erfolgen, andererseits können vorhandene Datenbestände (aus unterschiedlichen Datenquellen) durch den Hersteller in die GMS SQL-Datenbank importiert werden. Eine Kombination beider Methoden ist ebenfalls möglich.

 

Ein gutes Verständnis des Funktionsumfangs ist maßgeblich für den effizienten Einsatz des GMS. Insbesondere müssen systematische Fehler beim anfänglichen Aufbau der Datenstruktur vermieden werden. Eine GMS Anwenderschulung ist aus diesem Grund unbedingt zu empfehlen.

 

Durch den weit reichenden Funktionsumfang wird das GMS über die IT-Abteilungen hinaus in Kombination auch in den Bereichen IT-Revision, Controlling/Rechnungswesen, Personalabteilung, Einkauf und Facility-Management (Gebäudeverwaltung) eingesetzt.